Globaler Streik am 19.03.2021!

Globaler Streik am 19.03.2021!

Unter dem Hashtag #NoMoreEmptyPromises zieht Fridays For Future weltweit wieder auf die Straßen. Wir fordern: Keine leeren Versprechen mehr! Alle Infos zum globalen Streiktag gibt es auf der Seite zum 19.03. Stay tuned!

Friday, 19th of March we will be back on the streets. You can find all information at the page of the global strike.

Globaler Aktionstag 5 Jahre Paris

[English below]

Unter dem Motto #FightFor1Point5 waren wir gestern auf den Straßen.✊ Allerdings natürlich nicht mit Menschenmassen, sondern an vielen verschiedenen Orten mit einem Video von MAPA (most effected people and areas [am stärksten betroffene Menschen und Gebiete]) Aktivist*innen aus der ganzen Welt! (Das Video ist auch in unserem Feed zu finden).
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Wir waren coronakonform in Neuenheim, Handschuhsheim, Rohrbach, Emmertgrund, Kirchheim und in der Altstadt vor dem Rathaus mit Beamern und Leinwänden! 📽

——-Englisch ———–

Yesterday we took it to the streets under the Hashtag #FightFor1Point5.✊ This time we obviously did not want crowds of people but instead showed up at many different places with a video from MAPA activists (most affected people and areas). (The video is also in our feed).
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We have been in Neuenheim, Handschuhsheim, Rohrbach, Emmertgrund, Kirchheim and in the old town in front of the city hall with beamers and screens!
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Neue Schlossbeleuchtung?

Huch? Was ist denn das?😏 Das Heidelberger Schloss hat’s wohl verstanden! Wir müssen für 1,5°C und Klimagerechtigkeit kämpfen!✊🌏 Schau dir die zwei Videos von unserer Aktion an.

Wow! What’s that?😏 Apparently, the Heidelberg Castle got it: we need to fight for 1.5°C and climate justice! ✊🌎 Check out our two videos!

 

Fight for 1 Point 5 (12.12.2020)

Anlässlich des fünf jährigen Bestehens des Pariser Klimaabkommens finden am 11. Dezember weltweit Fridays For Future Proteste statt. Unter dem Motto #FightFor1Point5 organisiert auch Fridays for Future Heidelberg am 11.12.20 mehrere Mahnwachen in verschiedenen Stadtteilen Heidelbergs.

Gemeinsam wollen Aktivist*innen auf der ganzen Welt an diesem Tag sowohl mit unterschiedlichen coronakonformen Aktionen als auch online auf das globale Scheitern der bisherigen Bemühungen die Klimakrise einzudämmen aufmerksam machen.

Sie fordern die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und eine Klimapolitik, die die bereits heute am stärksten von der Klimakrise betroffenen Regionen und Menschen in den Vordergrund rückt. Der Sonderbericht 2018 des Weltklimarats zeigt den Unterschied zwischen 2 und 1,5-Grad und dabei, dass nur maximal 1,5 Grad Erderwärmung die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen sichern kann.

„Meine Heimat, die Phillipinen, wurden von Taifun nach Taifun getroffen. Der Kampf für 1,5 Grad ist existenziell für mein Überleben hier und das so vieler Menschen im globalen Süden. Wir wurden unterdrückt und igoniert, aber wir werden niemals aufgeben. Menschen auf der ganzen Welt geben das Versprechen, weiter für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels zu kämpfen, denn in den nächsten fünf Jahre muss sich so vieles ändern. Die nächsten fünf Jahre dürfen klimapolitisch nicht so aussehen wie die vergangenen fünf Jahre“, sagt Mitzi Jonelle Tan, Aktivistin von den Phillipinen.

Anlass der Proteste ist das fünfjährige Bestehen des Pariser Klimaabkommen am 12.12.2020. An diesem Tag 2015 unterzeichneten 195 Staaten in Paris das größte bisherige Klimaabkommen. Im Rahmen dessen stellen die Staaten ihre Klimaziele vor, die alle fünf Jahre überprüft werden. Auch 2020 hielten nur wenige Länder ihre selbst festgelegten, oftmals unzureichenden Reduktionsziele ein.

Schon seit der Gründung setzt sich die Fridays for Future Bewegung für Klimagerechtigkeit und für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels ein. In Deutschland fordert sie u.a. Klimaneutralität bis 2035 sowie einen beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien mit vollständig klimaneutraler Energieversorgung ab 2035.

„Ich habe keine Hoffnungen mehr in unsere Regierungen, deren Ignoranz für die Bedürfnisse der Menschen uns wieder und wieder in Gefahr bringt. Meine einzige Hoffnung liegt bei der Jugend: Wir werden uns zusammenschließen und eine gerechte und lebenswerte Zukunft erkämpfen”, erklärt Disha Ravi aus Indien.

  • Am 11.12. werden wir das Video an verschiedenen Standorten in Heidelberg per Beamer auf Leinwänden zeigen📹 Kommt zwischen 17 und 18 Uhr gerne mit Maske und Abstand vorbei😷
    Hier könnt ihr das Video am 11.12. von 17 bis 18 Uhr sehen:
  • Neuenheim am Marktplatz
  • Handschusheim vor der Tiefburg
  • Rohrbach Markt
  • Boxberg/Emmertsgrund vor dem Seniorenzentrum Boxberg-Emmertsgrund
  • Kirchheim, Rathaus

Es wird Licht und Beamer-Installationen geben, die die globalen Kämpfe der Klimagerechtigkeitsbewegung zeigen. Für eine Installation mit Kerzen sammelt die Ortsgruppe aktuell leere Gläser.

 

Einladung: Neuenabend 4.11.

Eine große Einladung an alle, die gerne bei Fridays For Future mitmachen wollen! Kommt am 4.11. ab 17 Uhr zu unserem Neuenabend. Wegen der aktuellen Situation treffen wir uns online (https://bbb.stura.uni-heidelberg.de/b/fri-bd7-zgj). Alle Infos gibt es in diesem Flyer.

Wer sind wir?

Fridays for Future Heidelberg streikt seit Dezember 2018 mit Millionen anderen Menschen weltweit für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens, des 1,5 Grad Ziels. Dabei kämpfen wir für Klimagerechtigkeit und damit für die Überwindung struktureller Ausbeutung und Unterdrückung.

Wir, dass sind Schüler:innen, Studierende und Arbeitende aus Heidelberg und Umgebung. Jede und jeder ist willkommen mit uns auf die Straße zu gehen.

Du willst mitmachen?

Da gibt es viele Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel…

  • … zu einem Plenum kommen. Wir treffen uns immer sonntags um 14:00 Uhr online. Da kannst du gerne einfach mal reinschnuppern und einen Überblick bekommen, was bei uns so abgeht.
  • … dich auf unserer Website fridaysforfuture-heidelberg.de informieren
  • … zu unserem Neuenabend kommen. Am 04.11 um 17:00 Uhr wird es online einen Abend für neue Menschen geben. Dort erklären wir nochmal
    genauer, wie und was wir so alles machen. Alle Infos gibt es auch noch einmal im Flyer.
    Hier ist der Link:
    https://bbb.stura.uni-heidelberg.de/b/fri-bd7-zgj

Kontakt

Instagram: fridaysforfuture_heidelberg
Facebook: fridaysforfutureheidelberg
Twitter: fff_heidelberg

Kontaktverfolgung Fahrraddemo

Alle, die heute an der Fahrrad-Demo teilnehmen, bitten wir, sich in dieses Formular einzutragen, um im (nicht wünschenswerten) Fall einer Corona-Infektion alle möglichen Kontaktpersonen zu informieren.

https://findmind.ch/c/99AvlohcNJ

Diese Daten werden nach einem Monat gelöscht und dienen ausschließlich des Zwecks der Corona-Rückverfolgung. Bitte gib deine richtigen Kontaktdaten an, damit diese Maßnahme auch greift und wir weiter Ausbreitung des Virus verhindern können!

Vielen Dank und bleibt gesund!

Videos von der letzten Demo

Bei der großen Act For Justice-Demo am 25.9. kamen 2.500 Leute! Vielen Dank an alle, die da waren und uns im Kampf für Klimagerechtigkeit und gegen strukturellen Rassismus unterstützt haben.

Wer es nicht geschafft hat oder sich die Demo noch einmal anschauen möchte, kann dies hier tun.

Kompletter Livestream: https://www.youtube.com/watch?v=qu4q86ssAxc

Zusammenfassung: https://www.youtube.com/watch?v=tkec8Ppm8rs

Außerdem wurden einige Reden nochmals einzeln geschnitten:

 

Die Demo-Route steht – 25.09.

Die Demo-Route für den 25.09. wurde abgeklärt. Wir starten an folgenden Punkten.

  • Stadtbücherei: 15:00 sammeln, 15:15 losgehen
  • Friedrich-Ebert-Platz: 15:00 sammeln, 15:30 losgehen

Um 17 Uhr startet die große Abschlusskundgebung an der Neckarwiese mit Reden über den Wurzeln der Klimakrise im Kolonialismus und Rassismus, wieso wir zusammen demonstrieren, von der Seebrücke und einigen mehr. Außerdem gibt’s Musik von Mal Élevé! Bringt alle Freund*innen mit!

Einen Überblick, wie die Routen verlaufen, gibt es im Video. Alle Infos für die Demo gibt es auf unserer Demo-Seite.

Einschätzung des EU-Mercosur-Abkommens

Wusstet ihr, dass in Brasilien eine Fläche so groß wie Deutschland für den Anbau von Soja als Tierfutter genutzt wird?
Oder wusstet ihr, dass alle 2,5 Tage ein Mensch in Brasilien an den Folgen des Pestizideinsatzes der Landwirtschaftsindustrie stirbt?
Und wusstet ihr, dass von Januar bis März bereits 800 km² Wald verloren gegangen sind, was einer Fläche von 100.000 Fußballfeldern bzw. etwa einem Drittel der Größe des Saarlandes entspricht? Das sind 51% mehr als im Vorjahr!
Genau deshalb sind wir hier, FridaysforFutureHeidelberg, um gegen das EU-Freihandelsabkommen  Mercosur zu protestieren.  
Doch was genau bedeutet dieses Abkommen? Mercorsur steht für die Vorantreibung der schon viel zu lange anhaltenden Vernichtung des Amazonas, der grünen Lunge unserer Erde. Durch gesenkte Einfuhrzölle in die EU soll die südamerikanische Landwirtschaft weiter angekurbelt werden. Diese Zölle gelten bisher für Agrarprodukte,also Rindfleisch, Geflügel, Zucker und Ethanol. Genau für diese Produkte wird der Regenwald in Brasilien (auch) illegal abgeholzt. Die brasilianische Regierung baut Kontrollmechanismen ab und senkt Strafen für die Umweltvergehen.
Gleichzeitig sollen im Abkommen Zölle auf Produkte wie Autos, Maschinen und Chemieprodukte für die Landwirtschaft gesenkt werden. 
Wer profitiert also vom Mercorsur-Abkommen? Europäische Unternehmen, denen der wirtschaftliche Profit wichtiger ist als nachhaltige Produktion und den Schutz unseres Planetens, und die südamerikanische Landwirtschaftsindustrie, die die Abholzung des Regenwaldes gezielt forciert.
Doch der Regenwald ist unersetzlich für das globale Klima. Die Regenfälle im Zentrum und Süden Brasiliens, in Paraguay, Uruguay und Nord-Argentinien sind direkt von ihm abhängig, da er ein wesentlicher Bestandteil des Wasserkreislaufs ist.
Wissenschaftler:innen schätzen, dass bei einer Abholzung von 20-25% ein Kipppunkt erreicht sein wird, bei dem der Regenwald nicht mehr genug Regen generieren kann, um sich selbst zu erhalten. Passiert das, wird der Regenwald zu einer Trockensavane werden. Sechs Millionen Quadratkilometer, das ist mehr als die Fläche der EU, verwandelt in eine Wüste, wo heute noch eine riesige Artenvielfalt zu finden ist! 
Im Jahr 2018 hat die Weltgemeinschaft 32,5 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen, was zu schleichenden Veränderungen, aber auch verheerenden Katastrophen führt. In dem Jahr, in dem der Regenwald komplett von der Erde verschwunden jst, wird er die gespeicherten 90 bis 140 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigelassen haben. Welche Auswirkung werden sie wohl haben? 
Der Kippunkt, welcher über Existenz oder  den Fall des Amazonas entscheidet, rast auf uns zu. Mittlerweile ist der Regenwald zu 17% abgeholzt, und wir können es uns nicht leisten, ihn bei 20-25% zu verlieren.
Es gibt keine gemütliche Zukunft, wenn wir die Zerstörung unserer grünen Lunge zulassen. Aber schon jetzt in der Gegenwart haben indigene Völker im Amazonas es nicht gemütlich, denn ihre Menschenrechte werden mit Füßen getreten. Die illegale Rodung, welche von der Regierung befürwortet wird, geschieht auch in ihren Territorien, wodurch ihre Lebensgrundlage zerstört wird. Mit jedem gefällten Baum stirbt ein Stück Lebensraum, die Grundlage für Essen, Trinken, Leben und Luft zum Atmen. Und genau dort wüteten im Juli diesen Jahres 77% mehr Brandherde als im Vorjahr. Unkontaktierte Völker sehen sich der Bedrohung durch gewalttätigen Überfällen, Vertreibung, Ausbeutung und eingeschleppten Krankheiten ausgesetzt, was ihre Existenz auslöschen könnte. Und das obwohl Studien zufolgindigeneVölker durch ihr Wissen über Tiere und Pflanzen in den jeweiligen Gebieten den besten Schutz gegen die Rodung des Regenwaldes darstellen.
Die Bedrohung indigener Völker geschieht aber nicht nur durch Gruppen von Holzfäller:innen oder Goldgräber:innen, sondern auch im Namen des Naturschutzes. Es kann nicht sein, dass indigene Völker unter dem Vorwand Naturschutzgebiete zu errichten, vertrieben, bedroht und körperlich misshandelt werden. Deshalb müssen wir auch eine “grüne” Form des Kolonialismus stoppen.
Wenn das derzeitige System, das den Boden für Rassismus, den Kapitalismus, den Kolonialismus und das Patriarchat nährt, dazu führt, dass die Menschen, die am wenigsten für den Klimawandel können, zuerst und am stärksten darunterleiden, müssen wir dann nicht das System ändern?
Wir protestieren gegen das EU-Mercosurabkommen und für dessen Zerschlagung. Wir fordern den Schutz der indigenen Völker der Welt, die überall ihrer Menschenwürde beraubt werden. Sie sind es, die Naturschutz leben. Der Regenwald brennt. Im Namen aller, die ihn nicht als Wüste erleben wollen, protestieren wir.
Anmerkung: Die Rede wurde anlässlich einer Demonstration am 28.07.2020 von Leon Fordinal und Eva Töx gehalten.

 


ENGLISH
Did you know that in Brazil an area the size of Germany is used for growing soy as animal feed?
Or did you know that every 2.5 days, one person in Brazil dies due to the effects of pesticides used in the agricultural industry? And did you know that between January and March, around 800 km² of forest were cut down, which equates to an area of 100,000 soccer fields or about a third the size of the Saarland? That’s 51% more than last year! This is exactly the reason why we, Fridays for Future Heidelberg, are here: to protest against the EU-Mercosur Trade Agreement.
But what exactly does this Agreement say? It contains the way too long-lasting destruction of the Amazon, the green lung of our planet. By lowering import duties to the European Union it is planned to boost the economy in South America. These import duties have so far been applied to agricultural products, i.e. beef, poultry, sugar and ethanol. In order to produce in particular these commodoties, the rainforest in Brazil is (also) illegally cleared. The Brazilian government is dismantling control mechanisms and reducing penalties for environmental offenses. 
At the same time, the agreement aims to reduce duties on products such as cars, machines and chemical products for agricultural usage. So who is going to profit from the Mercosur-Agreement? European companies, which prioritize economic profit over sustainable production and the protection of our planet and the farming industry of Latin America, which actively speed up deforestation.
But for the rainforest is irreplaceable for our global climate. It drives the rainfalls in central and southern Brazil, in Paraguay, Uruguay and northern Argentina, serving as an essential part of the water cycle. Scientists estimate that with a deforestation of 20-25% a tipping point will be reached at which the rainforest can no longer generate enough rain to sustain itself. If this happens , the rainforest will end up as a dry savanna. Six million square kilometers, that’s more than the area of the EU, transformed into a desert, where a huge biodiversity can still be found today! In 2018, the global community emitted 32.5 billion tons of CO2, leading to creeping changes but also to devastating disasters. The year in which the rainforest will have diappeared completely, it will have released 90 to 140 billion tons of CO2 to the atmosphere. What effect will this have? The tipping point, which decides on the existence or the fall of the Amazon, is racing towards us. We have already lost 17% of the rainforest and we can not afford to lose 20-25%.
There will be no comfortable future if we tolerate the destruction of our green lung. But even today, indigenous people are not living comfortably, since their human rights are violated. The illegal uprooting, which is supported by the Brazilian government, is happening in indigenous territories as well. This destroys their livelihoods. Whenever a tree is cut, a part of their territory dies and with no territory there is no living space, no food to eat and no air to breath.
In July this year, the amount of hotspots burning down indigenous territories increased by 77%. Uncontacted tribes face the threat of violent assault, displacement, exploitation and imported diseases that could wipe out their very existence. This is happening, although studies suggest that indigenous people are the best protection against the deforestation, due to their knowledge of the animals and plants in the region. The threat to indigenous peoples does not only come from groups of lumberjacks or gold diggers, but also in the name of environmental protection. How is it possible that indigenous peoples are being expelled, threatened and physically abused under the pretext of building wildlife sanctuaries? This is why we have to stop a “green” version of colonialism, as well.
If the current system, which sows the seeds for racism, capitalism, colonialism and patriarchy, results in indigenous people suffering first and most from climate change, although they are the least responsible for it, should we not change the system?
We protest against the EU-Mercosur-Trade-Agreement and for its dismantling. We demand the protection of the indigenous peoples of the world, who are undignified. They are the ones who live nature conservation. The rainforest is on fire. We protest on behalf of everyone who does not want to experience it as a desert.
This speech was held by Leon Fordinal and Eva Töx at the demonstration on 28.07.2020.

Globaler Streik am 25.09.!!

[ENGLISH BELOW]

Nun steht es fest! Am 25.09. werden United Colors of Change (ehemals Black Lives Matter) und Fridays for Future Heidelberg gemeinsam in Heidelberg demonstrieren. Alle Infos gibt es HIER.

Wir stellen uns gegen strukturellen Rassismus und globale Ungerechtigkeiten, die gerade durch die Klimakrise weiter verschärft werden. Die Klimakrise ist eine Krise der Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Die Folgen bedrohen das Recht auf Leben von Menschen auf der ganzen Welt. Gewaltvolle Konflikte um den Zugang zu Trinkwasser und Ackerland spitzen sich seit Jahren zu, zerstören tagtäglich Existenzen und vertreiben jährlich mehr Menschen. Während die Wirtschaft in Deutschland angekurbelt wird, die Emissionen wieder steigen und Ökosysteme weiterhin zerstört werden, wird die Schutzsuche Betroffener durch Regierungen aktiv verhindert.

Lasst uns gemeinsam politische Konsequenzen einfordern und uns für eine nachhaltige und gerechte Zukunft einsetzen!

📇 Kommt alle am 25. September auf die Straße und zeigt der Politik: Jetzt ist Zeit für radikalen Wandel! Haltet euch den Nachmittag frei und bringt alle mit – it’s time to #actforjustice

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english

Now it’s for sure! On September 25th, United Colors of Change (formerly Black Lives Matter) and Fridays for Future Heidelberg will protest together in Heidelberg. You will find all information HERE.

We will stand up against structural racism and global injustice, which are becoming more and more apparent due to the climate crisis. The climate crisis is a crisis of justice and humanity. The consequences threaten the right to life of people all over the world. Violent conflicts over access to drinking water and arable land have been coming to a head for years, destroying livelihoods on a daily basis and displacing more people every year. While the economy in Germany is being boosted, emissions are rising again and ecosystems continue to be destroyed, governments are actively preventing those affected from seeking protection.

Let us demand political consequences and work towards a sustainable and just future!

📇 On September 25th, come to the streets and show politicians: Now is the time for radical change! Save the date to your calender and bring everyone you know – it’s time to #actforjustice