Act for justice

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[Artikel in leichter Sprache]

Am 25. September 2020 wird global für Klimagerechtigkeit und damit für Menschenrechte, demokratische Mitbestimmung und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels demonstriert. Während der Corona-Pandemie ist die Protestform in vielen Ländern stark eingeschränkt, aber die Klimakrise und die damit in Verbindung stehenden Ungerechtigkeiten werden auch dieses Jahr weiter beschleunigt und machen globalen Protest notwendig.

Nach weltweiten Klimaprotesten 2019 mit Millionen Menschen und anhaltendem Protest gegen strukturellen Rassismus und rassistische Polizeigewalt in diesem Jahr auf der ganzen Welt mit hunderttausenden allein in Deutschland und Millionen in den USA, setzen wir mit Fridays for Future und United Colors of Change (entstanden aus den BlackLivesMatter Protesten) in Heidelberg gemeinsam ein Zeichen für Gerechtigkeit und die Wahrung der Menschenrechte.

 

 

 

Warum demonstrieren wir?

“Menschen, die am wenigsten zur Klimakrise beitragen, sind am stärksten bedroht und in ihren Möglichkeiten, die Folgen der Katastrophe abzufangen, durch Ausbeutung und Ausgrenzung beschränkt worden. Strukturelle Ungerechtigkeiten eines rassistischen Systems, das Profit auf Kosten der Menschheit erzielt, bestimmen seit Jahrhunderten unsere Weltordnung und werden auch heute fortgeführt“, sagen die Organisator:innen der Black Lives Matter und Fridays For Future Demonstrationen in Heidelberg.

 

Warum ausgerechnet Fridays For Future und United Colors of Change?

Darum haben sich United Colors of Change und Fridays For Future nun zusammengetan. Die Klimakrise ist rassistisch, wird durch neokoloniale Strukturen verursacht und verstärkt. Diese Realisierung ist notwendig, um die Krise an der Wurzel packen zu können.

Deshalb ist der Kampf gegen Rassismus, der nicht nur strukturell in unserer Klimapolitik, sondern auch in der Bewegung dagegen verankert ist, notwendig, um echte Klimagerechtigkeit zu erreichen. Bis heute entscheiden nicht die Betroffenen auf Klimakonferenzen und in den Parlamenten über Schutz- und Präventionsmaßnahmen, sondern die Mächtigen und reichen Industrienationen. Die Enttarnung und Aufarbeitung diskriminierender Strukturen in Deutschland und Heidelberg ist deshalb ein erster Schritt.

Fridays for Future hat auch in den inneren Strukturen ein Rassismus-Problem, weil Deutschland ein Rassismus-Problem hat. Wir wachsen in einem System auf, das strukturelle Diskriminierung immer mehr rechtfertigt anstatt dagegen anzukämpfen. Mit dem Anspruch eine gesamtgesellschaftliche Bewegung zu sein, wenn nicht sogar die größte soziale Bewegung unserer Zeit, müssen wir Ungerechtigkeiten entlarven und gemeinsam für globale (Klima-)Gerechtigkeit aufstehen! Für mehr Infos hier klicken.

Die Organisator*innen der BlackLivesMatter-Proteste in Heidelberg, haben sich nicht ohne Grund “United Colors of Change” genannt. Als “United Colors of Change” verbinden und befähigen wir People of Color auf verschiedenen Ebenen in unserer Gemeinschaft. Durch Demonstrationen, Interventionen und Veranstaltungen wollen wir daran arbeiten, die Ursprünge des Rassismus aufzuklären und sie in Verbindung zu globalen Ungerechtigkeiten zu setzen. In Heidelberg stehen wir als Community geeint für eine diskriminierungsfreie und gerechte Gesellschaft.

 

Ablauf der Demonstration

Unter strengen Hygienevorschriften starten wir ab 15 Uhr an zwei Startpunkten, um große Menschenmengen zu vermeiden

  • Stadtbücherei: 15:00 sammeln, 15:15 losgehen, siehe Route
  • Friedrich-Ebert-Platz: 15:00 sammeln, 15:30 losgehen, siehe Route

Um 17 Uhr startet die große Abschlusskundgebung an der Neckarwiese mit Reden über den Wurzeln der Klimakrise im Kolonialismus und Rassismus, wieso wir zusammen demonstrieren, von der Seebrücke und einigen mehr. Außerdem gibt’s Musik von Mal Élevé! Bringt alle Freund*innen mit!

Ein Video mit dem Verlauf der Route findet ihr hier.

 

 

Reden

Hier sollen die Reden der Demonstration in verschiedenen Sprachen (Englisch, Deutsch, einfache Sprache, Spanisch, Arabisch…) veröffentlicht werden. Vorher (im Sinne einer inklusiven Teilhabe) und hinterher (für Menschen, die nicht an der Demo teilnehmen konnten).

 

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