Na, wer hat’s schon mitbekommen? Der nĂ€chste Globale Klimastreik steht an!! 📣
Am 3.3. geht es ab 16 Uhr an der StadtbĂŒcherei HD los. 📆
Das Motto ist End fossil finance
.

Im kapitalistischen System steht der Profit immer ĂŒber den Menschen. Die Gier der Unternehmen nach mehr Profit treibt die Zerstörung der Ökosysteme und des Klimas voran. Gleichzeitig zahlen die Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, den höchsten Preis und sind am stĂ€rksten von der Klimakrise betroffen.

Deswegen lass uns am 3.3. auf die Straße gehen!

DafĂŒr brauchen wir noch Ordner*innen. Wenn du mitmachen willst, tritt hier der
Ordner*innen Gruppe bei.

Sei dabei, nimm deine Freund*innen mit und schließ dich uns um 16 Uhr bei der StadtbĂŒcherei an!

Mehr Infos zur Demo gibts unten:

I. Warum streiken wir?

II. Mithelfen

III. Route

IV. Blöcke auf der Demo

V. Programm

VI. Reden

VII. Weitere Infos

Warum streiken wir?

Das kapitalistische System stellt weiterhin Profite ĂŒber Menschen. Die Gier der Konzerne nach mehr Profit treibt die Zerstörung von Ökosystemen und des Klimas voran. Gleichzeitig zahlen die Menschen die am wenigsten zum Klimawandel beitragen den höchsten Preis, wĂ€hrend sie am stĂ€rksten von der Klimakrise betroffen sind.

Die fossile Finanzierung des globalen Nordens ist die Ursache fĂŒr die Klimakrise, neokoloniale Ausbeutung, Kriege und Menschenrechtsverletzungen. Im Streben des kapitalistischen Systems nach ewigem Wachstum finanziert das Geld der historisch grĂ¶ĂŸten Emittenten von Treibhausgasen die Zerstörung des Planeten, indem es die Gewinnung fossiler Brennstoffe ermöglicht, was die am stĂ€rksten von der Klimakrise betroffenen Gemeinden stark betrifft. Viele von ihnen kĂ€mpfen schon viel lĂ€nger gegen Projekte fĂŒr fossile Brennstoffe, als es Fridays for Future gibt. Als globale Bewegung fĂŒr Klimagerechtigkeit liegt es in unserer Verantwortung, uns ihrem Kampf anzuschließen und ihre Stimmen und Forderungen zu verstĂ€rken.

Vom Kampf gegen Fracking in den indigenen Gebieten des Stammes der Esto’k Gna in Nordamerika bis hin zum lokalen Widerstand in Huasteca Potosina in Mexiko oder Vaca Muerta in Argentinien; der Widerstand gegen die EACOP-Pipeline in Uganda und Tansania; der Kampf gegen Gasfelder vor der KĂŒste Senegals oder LNG-Terminals in Mosambik; der Widerstand des peruanischen Volkes gegen Abholzung und Ölbohrungen im Amazonas; zum Kampf lokaler Fischer gegen TEEPSA in SĂŒdafrika – all diese KĂ€mpfe sind miteinander verbunden und ihre Ursache ist die Finanzierung. Fossile Energiekonzerne wie Shell, TotalEnergies, Repsol, Perenco oder Chevron können diese Projekte nur realisieren, weil ihnen Geld von Banken, Versicherungen und Investoren zur VerfĂŒgung gestellt wird.

Die Internationale Energieagentur hat es sehr deutlich gemacht: Wir mĂŒssen fossile Finanzierungen jetzt beenden, um das Pariser Abkommen einzuhalten und die globale ErwĂ€rmung auf +1,5 °C zu begrenzen. Der IPCC hat uns auch daran erinnert, dass sich unser Zeitfenster zur Erreichung dieses Ziels sehr schnell schließt. Investitionen in Projekte fĂŒr fossile Brennstoffe sind nicht nur völlig unvereinbar mit dem Pariser Abkommen und dem Völkerrecht, sondern es ist eine kriminelle Handlung mit schrecklichen Folgen. Jeder Euro, der fĂŒr fossile Finanzen verwendet wird, ist ein mit Blut befleckter Euro und trĂ€gt zum Ökozid, zum Tod Tausender Mitmenschen und zur Zerstörung unserer gemeinsamen Welt und der Arten bei, die mit uns auf einem Planeten leben, der uns nicht gehört.

Wir fordern ein Ende der Finanzierung aller fossilen Brennstoffprojekte! DarĂŒber hinaus erhöhen diese Praktiken die ökologische Schuld, die der globale Norden den am stĂ€rksten von der Klimakrise betroffenen Menschen und Gebieten schuldet. Eine Schuld, die viel grĂ¶ĂŸer ist als jede Finanzschuld, die der globale Norden ihnen auferlegt. Wir fordern daher von den historisch grĂ¶ĂŸten Emittenten/dem globalen Norden, die Finanzschulden des globalen SĂŒdens zu erlassn sowie Reparationen fĂŒr Verluste und SchĂ€den an die am stĂ€rksten von der Klimakrise Betroffenen bedingungslos zu zahlen. Die Beendigung der fossilen Finanzierung ist keine Frage der technischen KapazitĂ€t, sondern eine Frage des politischen Willens. Es sind genĂŒgend Mittel vorhanden, um die SDGs zu erfĂŒllen, wenn öffentliche Investitionsbanken und der Privatsektor die Investitionen in fossile Brennstoffe auf nachhaltige Projekte und erneuerbare Energien umlenken.

Von der Stimmabgabe bis zum zivilen Ungehorsam rufen wir alle auf, sich an der Basis zu organisieren und mit den fĂŒr sie geeigneten Aktionsmitteln gegen den fossilen Kapitalismus vorzugehen. FĂŒr Klimagerechtigkeit mĂŒssen wir den Einfluss von Unternehmen, Banken und Versicherern fĂŒr fossile Brennstoffe brechen, dafĂŒr streiken wir am 3.3. 

Es ist an der Zeit, Fossil Finance zu beenden, denn #TomorrowIsTooLate!

Mithelfen

Wir suchen fĂŒr die Demo noch Ordner:innen! Wenn du mindestens 18 Jahre alt bist und Lust hast, mitzuhelfen, tritt hier der Ordner:innengruppe bei

Route

Wir laufen von der StadtbĂŒcherei aus ĂŒber die KurfĂŒrsten-Anlage, die Sofienstraße und Hauptstraße zum Marktplatz. Dort wird eine Abschlusskundgebung stattfinden.

Blöcke auf der Demo

gemeinschaftlicher Block

bunter antikapitalistischer Block

Fahrradblock

ruhiger Block

Programm

Auftaktkundgebung – 16 Uhr StadtbĂŒcherei

BegrĂŒĂŸung

Rede FFF Heidelberg

Laufen

Abschlusskundgebung

Musik von Manuel Stepanov

Rede FFF Afghanistan

Rede BE OUR VOICE Iran

Reden

Weitere Infos

Wir möchten, dass sich alle Teilnehmer*innen auf unserem Streik wohlfĂŒhlen. Deswegen bitten wir euch, uns WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse zur Verbesserung unserer Streiks sowohl vor als auch nach dem Streik rĂŒckzumelden. Wir planen einen Familienblock am Ende des Demozuges; dort achten wir darauf, dass die Musik nicht so laut ist und es allgemein eine “ruhigere” AtmosphĂ€re gibt.

Der Streik wird von mehreren Awareness-Personen von Fridyas for Future begleitet, die bei Schwierigkeiten als Ansprechpersonen zur VerfĂŒgung stehen. Sie tragen violette Westen.

Da wir viele Menschen auf der Demo sind, ist das Corona-Risiko erhöht. Du kannst eine Maske tragen wenn du möchtest. Masken gibt es auch bei den Awareness-Personen.